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Die ÖFK Ges.m.b.H. – ein Dienstleister auch in gesundheitlicher Hinsicht

ÖFK übermittelt ab sofort alle wichtigen Daten zu den Schlachttieren an die Erzeuger

Die ÖFK – Österreichische Fleischkontrolle Ges.m.b.H. – ist als Dachorganisation der österreichischen Klassifizierungsdienste nicht nur in der Schlachtkörperklassifizierung und Markenprogrammauslobung tätig, sondern auch als verlässlicher Dienstleister im Bereich Rückverfolgbarkeit vom Stall bis zum Teller. Im neuen Projekt wird ab sofort die Nachvollziehbarkeit in die umgekehrte Richtung vom Schlachthof bis in den Stall weiter ausgebaut.
Neu ist, dass es durch die ÖFK ermöglicht wird, alle am Schlachtbetrieb relevanten Daten zu den Schlachttieren (Verwiegung, Klassifizierung, Markenprogramme und Daten der Schlachttier- und Fleischuntersuchung), österreichweit, rasch und übersichtlich an die Erzeuger übermitteln zu können.
 

ÖFK setzt entsprechende EU-Verordnung als Partner des Gesundheitsministeriums um

Zur Umsetzung der entsprechenden EU-Verordnung wurde von Seiten des Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ein verlässlicher und vor allem österreichweit agierender Partner gesucht, der die dezentral elektronisch erfassten Informationen der Schlachttier- und Fleischuntersuchung bündelt. Somit kann die entsprechende EU-Verordnung 854/2004 zur Verbesserung der Tiergesundheit über die ÖFK zielgenau umgesetzt werden. Der für den Herkunftsbetrieb der Tiere verantwortliche Lebensmittelunternehmer/Landwirt erhält von der ÖFK die gesammelten Daten, welche somit als Datendrehscheibe fungiert.


Nachdem die ÖFK bereits seit 2005 auf den meisten österreichischen Schlachtbetrieben mit der klassifizierungsdiensteigenen Erfassungs-EDV präsent ist, wurden deren Erfahrungen genutzt. So können die bestehenden Hardwarestrukturen verwendet werden und mit einer neu entwickelten Erfassungssoftware für Schlachttier- und Fleischuntersuchungsdaten diese kostensparend durchgeführt werden. Zur zentralen Zusammenführung der erhobenen Daten wurde die bestehende zentrale Datenbank der ÖFK erweitert. Eine weitere Synergie konnte in Bezug auf die rasche und umfassende Rückmeldung der Befunddaten an den Produzenten zur Verbesserung der Tiergesundheit gefunden werden. Dies erfolgt ab November über
das Klassifizierungs- und Wiegeprotokoll der ÖFK, welches im Zuge der Umstellung neu gestaltet wurde.


Das Projekt befindet sich bereits in der Endphase der Umsetzung; kontinuierlich werden in den verbleibenden Schlachtbetrieben die Voraussetzungen für die elektronische Erfassung der Befunddaten geschaffen.


Als Dienstleister des BMG ist die ÖFK nur für die Übermittlung der Informationen, die durch den Fleischuntersuchungstierarzt auf dem Schlachtbetrieb vor Ort erfasst werden, verantwortlich.


Autor: Dr. Andreas MoserJohann Goll / 03.11.2014

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